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Burgen und Mittelalter in Bad Berneck
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NEUES UND INTERESSANTES

Burgen und Mittelalter in Bad Berneck

Verfasser der Themenmappe, sofern nicht anders vermerkt: Claus

Zur Einführung eine kurze Zeitreise in die Geschichte der Stadt aus unserer QR-Tour (siehe Stadtbummel)



Eine Zeitreise durch die Geschichte des Burgenbaus: Wehranlagen von der Zeit des Frühmittelalters bis zum Beginn des Schlösserbaus im Spätmittelalter lassen sich auf den romantischen Höhen um das Ölschnitztal an nur einem Tag erwandern. Insgesamt sechs Befestigungen, von der Wallburg „Hohe Warte“ bis zur spätmittelalterlichen „Hohenberneck“, sind verbunden durch schattige Talwege und traumhafte, schmale Bergpfade. Diese einmalige Verbindung von Natur und Kultur lädt einfach zu Spaziergängen ins Mittelalter ein.

Alle dazu notwendigen Informationen finden Sie hier: Von Kurzbeschreibungen und Standortangaben über den geschichtlichen Hintergrund bis hin zur Diskussion einzelner Bauteile der Burgen. Wir freuen uns über jeden, der unsere Begeisterung für die Burgenwelt teilt. Vielleicht treffen wir auch Sie bald auf unseren Burgen?

Hinweis: Die Burgen werden unten etwa in der Reihenfolge ihrer Entstehung dargestellt. Idealerweise sollten die Burgen in der untenstehenden Reihenfolge besucht werden, um die Geschichte des Burgenbaus chronologisch zu erleben.

:: Hier finden Sie eine Übersichtskarte der Befestigungen



Die Abschnittsbefestigung Hohe Warte

Im Frühmittelalter, also der Zeit bis etwa um das Jahr 1000, gab es "die Burg", wie wir sie heute kennen, noch nicht. Die Befestigungen aus dieser Zeit sind sehr viel großräumiger und dienten der gesamten Bevölkerung: Sei es als Fluchtburg, als Verwaltungszentrum oder, wie in unserem Fall, als Grenzbefestigung oder Truppensammelpunkt. Der Weg zur Burg führt auf kleinen Pfaden durch schattige Wälder, vorbei an schönen Aussichtspunkten.

:: zur Hohen Warte


Die Turmburg Alt-Berneck

Geradezu ein Juwel ist die Turmburg Alt-Berneck. Für den Laien sind die Überreste der Burg zugegebenermaßen wenig eindrucksvoll. Es handelt sich aber bei dieser Burg um die früheste Form eines Adelssitzes, der sich als Burg klassifizieren lässt. Die - in der Regel nur achäologisch nachweisbare - frühe "salierzeitliche Burg" wurde als Bauform erst in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts entdeckt, obwohl für das 11. und 12. Jahrhundert die Turmburg die typische Erscheinungsform einer Burg war.

:: nach Alt-Berneck


Der frühe Sitz Hermersreuth (Stadt Gefrees)

Nicht jeder Adelige war so steinreich, dass er sich eine steinerne Burg leisten konnte. Der normale Adlige wohnte in einem Herrenhof oder auf einer kleinen Befestigung in den Dörfern (Dorftürme). Baumaterial war in der Regel bis zum Ende des Hochmittelalters Holz. Deshalb hat sich auch kein früher Sitz in seinem Baubestand erhalten.

:: nach Hermersreuth


Das Alte Schloss

Diese Burg ist ein Beispiel für die klassische Zeit des Burgenbaus. Sie wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Insgesamt ca. 300 Jahre wurde die Burg genutzt. Abgegangen ist die Burg Mitte des 16. Jahrhunderts. Sie wurde damals in Ihrer Funktion als Amtsburg durch die Burg Hohenberneck abgelöst.

:: zur Burgruine


Die Halbruine Burgkapelle Stein (Stadt Gefrees)

In die späte Zeit des Burgenbaus fällt die Halbruine der Burg Stein. Der Baubestand der heutigen Anlage stammt aus dem Jahr 1342. Die Entwicklungen der Pulvergeschütze hatte damals noch keinen Einfluss auf die Baugestalt der Burg. Sehenswert ist vor allem der ehemalige Palas, heute Burgkapelle. Die Burg ist bis auf den Palas frei zugänglich.

:: zur Burg


Die Burgruine Hohenberneck mit der Marienkapelle

Die Burg markiert das Ende der Burgenzeit. Sie wurde erst von 1478 bis 1502 als Amtsburg für die Markgrafen erbaut. Abgegangen ist die Burg etwa Ende des 17. Jahrhunderts. Der komplette Baubestand ist noch sichtbar. Lage, Aussicht und Baubestand machen den Besuch der Burg zu einem "Muss".

Die sich in direkter Nähe der Burganlage befindliche Ruine der Marienkapelle sind die Reste der ehemaligen Burgkapelle.

:: zur Burg- und Kapellenruine




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